Agent-almanac troubleshoot-print-issues
git clone https://github.com/pjt222/agent-almanac
T=$(mktemp -d) && git clone --depth=1 https://github.com/pjt222/agent-almanac "$T" && mkdir -p ~/.claude/skills && cp -r "$T/i18n/de/skills/troubleshoot-print-issues" ~/.claude/skills/pjt222-agent-almanac-troubleshoot-print-issues-977cbd && rm -rf "$T"
i18n/de/skills/troubleshoot-print-issues/SKILL.mdDruckprobleme beheben
Haeufige 3D-Druckfehler durch systematische Symptomanalyse diagnostizieren und beheben. Dieser Skill deckt die haeufigsten FDM- und SLA-Probleme ab: schlechte Betthaftung, Fadenziehen, Schichtversatz, Verzug, Unterextrusion, Ueberextrusion und Druckqualitaetsmaengel. Verwendet einen strukturierten Ansatz aus Symptomidentifikation, Ursachenanalyse und iterativer Fehlerbehebung.
Wann verwenden
- Druck versagt waehrend der ersten Schicht oder mittendrin
- Fertige Drucke haben Qualitaetsmaengel (Fadenziehen, Kleckse, Luecken, raue Oberflaechen)
- Massgenauigkeitsprobleme (ueber-/unterdimensioniert, Verzug, Elefantenfuss)
- Schichthaftungsprobleme (Delamination, Aufspaltung)
- Stuetzstruktur-Entfernung hinterlaesst Schaeden oder Stuetzstrukturen versagen waehrend des Drucks
- Drucke sehen anders aus als die Slicer-Vorschau
- Material verhaelt sich inkonsistent ueber Drucke hinweg
- Neues Material, neuer Drucker oder veraenderte Umgebungsbedingungen verursachen Probleme
Eingaben
- failure_description: Was schief ging (erste Schicht versagt, Fadenziehen, Verzug usw.)
- failure_timing: Wann das Problem auftritt (erste Schicht, Druckmitte, bestimmte Hoehe, obere Schichten)
- material: Filament-/Resin-Typ, Marke, Alter, Lagerbedingungen
- printer: Hersteller/Modell, Duesengroesse, Betttyp, Einhausung
- recent_changes: Neues Material, Slicer-Einstellungen, Hardwareaenderungen, Umgebung
- print_history: Funktioniert dieses Modell normalerweise? Hat dieses Material vorher funktioniert?
Vorgehensweise
Schritt 1: Fehlersymptome erfassen
Beobachtbare Symptome mit Spezifitaet dokumentieren:
Visuelle Inspektion:
- Fotos des Fehlers aufnehmen (Gesamtansicht, Nahaufnahme, spezifischer Defekt)
- Fehlerposition notieren (erste Schicht, bestimmte Hoehe, obere Oberflaeche)
- Defekttyp beschreiben: Luecken, Kleckse, Faeden, Versetzungen, Risse
Umgebungsdaten:
- Umgebungstemperatur waehrend des Drucks
- Luftfeuchtigkeit
- Zugluft oder Klimaanlage die den Drucker beeinflussen
- Tageszeit (Temperaturschwankungen)
Druckparameter:
# Aus G-Code-Metadaten extrahieren grep "^;MAXX\|^;MINX\|^;MAXZ" failed_print.gcode # Druckabmessungen grep "^;PRINT_TIME:" failed_print.gcode # Geschaetzte Zeit grep "^M104\|^M140" failed_print.gcode | head -5 # Temperaturen grep "^;generated by" failed_print.gcode # Slicer-Version
Erwartet: Detaillierte Symptombeschreibung mit Fotos, Parametern und Umgebungskontext.
Bei Fehler: Wenn Symptome unklar, einen Kalibrierungstest drucken (Temperaturturm, Fadenzieh-Test oder Benchy) um den Fehler systematisch zu reproduzieren und zu beobachten.
Schritt 2: Problem nach Symptommuster klassifizieren
Beobachtete Symptome gaengigen Fehlermodi zuordnen:
Diagnostische Referenztabelle
| Symptom | Wahrscheinliche Ursachen | Schnellpruefung | Primaere Loesung |
|---|---|---|---|
| Schlechte Betthaftung | Verschmutztes Bett, falsche Temp., Z zu hoch | Bett reinigen, nivellieren | Bett reinigen, Z-Offset -0.05mm |
| Fadenziehen | Zu heiss, unzureichender Einzug | Duesentemperatur pruefen | Temperatur -5 Grad C, Einzug +0.5mm |
| Schichtversatz | Lose Riemen, zu schnell, Kollision | Riemenspannung pruefen | Riemen spannen, Geschwindigkeit -20% |
| Verzug | Schlechte Haftung, schnelle Abkuehlung | Ecken auf Abloesen pruefen | Rand hinzufuegen, Drucker einhausen, Betttemp. erhoehen |
| Unterextrusion | Verstopfung, niedrige Temp., falscher Durchfluss | Extrusionskonsistenz pruefen | Duese reinigen, Temp. +5 Grad C, E-Steps kalibrieren |
| Ueberextrusion | Hohe Durchflussrate, falsche E-Steps | Klecksbildung pruefen | Durchfluss -2-5%, E-Steps kalibrieren |
| Elefantenfuss | Erstschicht-Anpressung, Bett zu heiss | Basisbreite messen | Z-Offset +0.05mm, Betttemp. -5 Grad C |
| Luecken in Waenden | Duenne Waende, Unterextrusion | Wandstaerke pruefen | Duennwand-Erkennung aktivieren, Durchfluss erhoehen |
| Schichtdelamination | Niedrige Temp., schlechte Kuehlung, Kontamination | Schichtlinien pruefen | Temp. +5-10 Grad C, feuchtes Filament pruefen |
| Kleckse/Pickel | Einzug, Coast-Einstellungen | Nahtausrichtung pruefen | Einzug tunen, Coasting aktivieren |
| Raue obere Oberflaeche | Unzureichende obere Schichten, Buegeln | Obere Vollschichten zaehlen | 2 obere Schichten hinzufuegen, Buegeln aktivieren |
| Durchhaengende Ueberhaenge | Unzureichende Kuehlung, zu heiss | Teileventilator pruefen | Kuehlung erhoehen, Temp. senken, Stuetzstrukturen |
Erwartet: Fehler in 1-3 wahrscheinlichste Kategorien klassifiziert.
Bei Fehler: Wenn Symptome mehreren Kategorien entsprechen, nach Fehlerzeitpunkt priorisieren (zuerst Erstschicht-Probleme, dann Druckmitte, dann obere Oberflaeche).
Schritt 3: Ursachenanalyse durchfuehren
Zugrundeliegende Ursache untersuchen, nicht nur Symptome:
5-Warum-Technik:
Symptom: Druck verzieht sich und loest sich vom Bett Warum? → Schlechte Betthaftung an den Ecken Warum? → Ecken kuehlen schneller ab als die Mitte Warum? → Raumzugluft von Klimaanlagenauslass Warum? → Keine Einhausung fuer stabile Temperatur Warum? → ABS benoetigt beheizten Bauraum fuer gleichmaessige Abkuehlung Grundursache: Materialwahl (ABS) inkompatibel mit offenem Drucker in zugigem Raum
Haeufige Grundursachen nach Kategorie:
Mechanisch:
- Lose Riemen, Riemenscheiben oder Madenschrauben
- Verschmutzte/abgenutzte Linearlager oder -stangen
- Z-Achsen-Klemmen oder Fehlausrichtung
- Extruderzahnrad abgenutzt oder springt ueber
Thermisch:
- Temperatursensor-Drift oder -Ausfall
- Unzureichende Heizbett-Leistung/-Isolierung
- Unzureichende Teilekuehlung
- Umgebungstemperaturschwankungen
Material:
- Feuchtes Filament (hygroskopische Materialien)
- Altes/degradiertes Material
- Kontaminiertes Filament (Staub, Oele)
- Falsches Material fuer Anwendung
Konfiguration:
- Falsche E-Steps-Kalibrierung
- Falscher Durchflussraten-Multiplikator
- Slicer-Fehler oder falsches Profil
- Firmware-Beschleunigung/-Ruck zu hoch
Erwartet: Grundursache mit stuetzenden Belegen identifiziert (gemessene Temperaturen, Riemenspannung, visuelle Inspektion).
Bei Fehler: Wenn Grundursache unklar, Ausschlussverfahren verwenden: wahrscheinlichste Ursache beheben, erneut testen, wiederholen bis behoben.
Schritt 4: Erste-Stufe-Korrekturen anwenden
Sofortloesungen fuer gaengige Probleme umsetzen:
Schlechte Betthaftung
Sofortkorrekturen:
# 1. Bett gruendlich reinigen # Glas/PEI: Isopropylalkohol 90%+ # BuildTak: Warmes Wasser und Spuelmittel # 2. Bett nivellieren (Papiertest an 4 Ecken + Mitte) # Papier sollte leicht schleifen # 3. Z-Offset nach unten anpassen (erste Schicht staerker anpressen) # Start: -0.05mm Schritte bis Linien verschmelzen # 4. Betttemperatur +5 Grad C erhoehen # 5. Haftmittel hinzufuegen: # - Klebestift (PLA/PETG) # - Haarspray (ABS) # - ABS-Saft (ABS) - ABS in Aceton aufgeloest # - Magigoo/3D-Druck-Haftmittel
Slicer-Einstellungen:
- Erstschichthoehe: 0.2-0.3mm (dicker = bessere Anpressung)
- Erstschichtgeschwindigkeit: 20mm/s (langsamer = bessere Haftung)
- Rand hinzufuegen: 8-10mm fuer Teile mit kleiner Aufstandsflaeche
- Raft hinzufuegen: Fuer sehr schwierige Materialien (TPU, Nylon)
Erwartet: Erste Schicht haftet vollstaendig ohne Abloesen.
Bei Fehler: Bettebenheit mit Fuehlerblattlehre oder Mesh-Nivellierung pruefen; verzogenes Bett erfordert Glas-/PEI-Platte oder Mesh-Kompensation.
Fadenziehen
Temperatur-zuerst-Ansatz:
1. Temperaturturm drucken (180-220 Grad C in 5-Grad-Schritten fuer PLA) 2. Niedrigste Temperatur identifizieren die sauber extrudiert 3. Diese Temperatur -5 Grad C verwenden um Fadenziehen zu minimieren
Einzugs-Tuning:
# Direktantrieb-Extruder: retraction_distance: 1.0-2.0mm retraction_speed: 40-50mm/s # Bowden-Extruder: retraction_distance: 4.0-6.0mm retraction_speed: 40-60mm/s # Wenn Fadenziehen bestehen bleibt: - Z-Hop aktivieren: 0.2-0.4mm (hebt Duese bei Fahrwegen an) - Fahrgeschwindigkeit reduzieren (hilft paradoxerweise) - Combing-Modus aktivieren (Fahrwege innerhalb der Fuellung)
Erwartet: Minimales Fadenziehen, duenne Faeden leicht von Hand entfernbar.
Bei Fehler: Auf teilweise Duesenverstopfung oder feuchtes Filament pruefen (beides verursacht Nachfliessen).
Schichtversatz
Mechanische Pruefungen:
# 1. Riemenspannung pruefen (sollte wie Gitarrensaite schwingen) # Nachspannen wenn locker # 2. Riemenscheiben-Madenschrauben pruefen (Motorwellen) # Muessen auf der Abflachung der Motorwelle sitzen # 3. Auf mechanischen Widerstand pruefen # X/Y-Achsen manuell bewegen - sollten leichtgaengig gleiten # Klemmen deutet auf verschmutzte Stangen, abgenutzte Lager oder Fehlausrichtung hin # 4. Schrittmotorstrom pruefen (fortgeschritten) # Zu niedrig → Schritte ueberspringen; zu hoch → Ueberhitzung
Geschwindigkeitsreduzierung:
# Diese Geschwindigkeiten reduzieren: perimeter_speed: 40mm/s (von 50) travel_speed: 120mm/s (von 150) acceleration: 500mm/s² (von 1000) jerk: 8mm/s (von 15)
Erwartet: Keine Schichtversetzungen im Neudruck mit gespannten Riemen und reduzierten Geschwindigkeiten.
Bei Fehler: Auf vom Slicer erzeugte Kollisionen pruefen (Teileventilator stoesst gegen Modell) oder elektrische Probleme (Schrittmotortreiber ueberhitzt).
Verzug
Waermemanagement:
# Betttemperatur erhoehen: PLA: 60°C → 65°C PETG: 80°C → 85°C ABS: 100°C → 110°C # Teilekuehlung deaktivieren/reduzieren: first_layer_fan: 0% regular_fan: 25% max (ABS), 50% (PETG), 100% (PLA) # Drucker einhausen (kritisch fuer ABS/ASA): # - Karton (temporaer) # - Acrylplatten (permanent) # - Ziel-Bauraumtemperatur: 40-50 Grad C
Haftungsverbesserung:
- Rand hinzufuegen: 10-15mm an Ecken
- "Mausohren" hinzufuegen: 15mm Durchmesser Scheiben an scharfen Ecken
- Unterkanten im Modell anfasen (45 Grad x 1mm entfernt Spannungskonzentrator)
Erwartet: Teil bleibt flach ohne Eckenabloesen.
Bei Fehler: Material grundsaetzlich ungeeignet fuer Drucker (ABS auf offenem Drucker) — auf PETG oder ASA wechseln.
Unterextrusion
Schnellkorrekturen:
# 1. Auf Duesenverstopfung pruefen # Auf Drucktemperatur aufheizen, Filament manuell durchschieben # Sollte gleichmaessig extrudieren # 2. Cold-Pull-Reinigung (bei teilweiser Verstopfung) # Auf 220 Grad C aufheizen, Reinigungsfilament durchschieben # Auf 90 Grad C abkuehlen, ruckartig ziehen - sollte Ablagerungen entfernen # 3. Temperatur +5-10 Grad C erhoehen # Hoehere Temperatur = besserer Durchfluss # 4. Durchflussrate 2-5% erhoehen # Slicer: Filament-Einstellungen → Durchfluss → 102-105%
E-Steps-Kalibrierung:
# 1. Filament 120mm ueber Extruder markieren # 2. 100mm extrudieren: G1 E100 F100 # 3. Verbleibende Distanz zur Markierung messen # 4. Berechnen: neue_steps = aktuelle_steps × (100 / tatsaechlich_extrudiert) # 5. Setzen: M92 E<neue_steps>; M500 (im EEPROM speichern)
Erwartet: Konsistente Extrusion ohne Luecken in Perimetern oder Fuellung.
Bei Fehler: Auf Heat Creep pruefen (Kuehlventilator-Ausfall), abgenutztes Extruderzahnrad oder gebrochenen Extruderarm.
Ueberextrusion
Durchflussraten-Reduzierung:
# Durchfluss in 2%-Schritten reduzieren: extrusion_multiplier: 0.98 → 0.96 → 0.94 # Zeichen fuer korrekten Durchfluss: - Glatte obere Oberflaeche (nicht uebergefuellt) - Perimeter woelben sich nicht nach aussen - Fuellung ueberfuellt nicht und drueckt Schichten nicht auseinander
Massgenauigkeitstest:
# 20mm Kalibrierwuerfel drucken # Mit Messschieber messen: # X/Y-Masse sollten 20.0mm ± 0.1mm sein # Wenn konsistent uebergross → Durchfluss reduzieren # Wenn untergross → Durchfluss erhoehen
Erwartet: Genaue Masse, glatte Oberflaechen, keine Woelbungen.
Bei Fehler: E-Steps neu kalibrieren (moeglicherweise zu hoch eingestellt).
Schritt 5: Korrektur mit Testdruck verifizieren
Loesung vor vollem Druck bestaetigen:
Testdruck-Auswahl:
- Haftungsprobleme: 20mm Quadrat x 5 Schichten (schneller Erstschicht-Test)
- Fadenziehen: Fadenzieh-Testmodell (Doppeltuerme mit Fahrwegen)
- Schichtversatz: Hoher duenner Test (mechanisches System belasten)
- Verzug: Grosse flache Oberflaeche (200mm x 200mm x 0.4mm)
- Extrusion: 20mm Kalibrierwuerfel (Massgenauigkeit)
Erwartet: Testdruck erfolgreich mit behobem Problem.
Bei Fehler: Wenn Test fehlschlaegt, Problem nicht vollstaendig behoben oder mehrere Probleme vorhanden — Diagnose mit Fokus auf verbleibende Symptome wiederholen.
Schritt 6: Loesung dokumentieren
Erfolgreiche Korrektur fuer zukuenftige Referenz festhalten:
Problemprotokoll-Vorlage:
date: 2026-02-16 issue: "Schichtversatz bei 50mm Hoehe" symptoms: "X-Achse versetzt sich um 10mm, passiert konsistent bei gleicher Hoehe" printer: "Ender 3 V2" material: "PETG, PolyMaker PolyLite" root_cause: "Loser X-Achsen-Riemen, Riemenscheiben-Madenschraube nicht auf Abflachung" solution: - "X-Achsen-Riemen auf 120Hz Resonanz gespannt" - "Riemenscheiben-Madenschraube auf Motorwellen-Abflachung ausgerichtet" - "Druckgeschwindigkeit auf 40mm/s Perimeter reduziert" verification: "100mm Testzylinder gedruckt - keine Versetzungen" notes: "Riemenspannung monatlich pruefen, Riemenscheibe neigt zum Verrutschen"
Erwartet: Problem mit Grundursache und Loesung fuer Wissensdatenbank dokumentiert.
Bei Fehler: Auch erfolglose Fehlerbehebungsversuche sollten protokolliert werden um wiederholte fehlgeschlagene Loesungen zu vermeiden.
Validierung
- Fehlersymptome mit Fotos und spezifischen Beobachtungen dokumentiert
- Problem anhand diagnostischer Referenztabelle klassifiziert
- Grundursache identifiziert (mechanisch, thermisch, Material oder Konfiguration)
- Geeignete Korrektur basierend auf Grundursache-Kategorie angewandt
- Korrektur mit Testdruck vor vollem Druck verifiziert
- Loesung im Problemprotokoll mit Datum, Ursache und Behebung dokumentiert
- Umgebungsfaktoren erfasst (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Zugluft)
- Materialzustand geprueft (trocken, kontaminationsfrei, korrekt gelagert)
Haeufige Stolperfallen
- Mehrere Variablen gleichzeitig aendern: Einen Parameter nach dem anderen anpassen; sonst weiss man nicht was geholfen hat (oder verschlechtert hat)
- Feuchtes Filament ignorieren: Hygroskopische Materialien (Nylon, TPU, PETG) absorbieren Feuchtigkeit und verursachen Blasenbildung, Fadenziehen, schlechte Haftung — feuchtes Filament immer zuerst verdaechtigen
- Mechanische Pruefungen ueberspringen: Lose Riemen und abgenutzte Komponenten verursachen Probleme die kein Slicer-Tuning beheben kann
- Temperatur aus dem Internet: Jede Drucker/Material-Kombination ist einzigartig — immer eigenen Temperaturturm drucken
- Riemen ueberstraffen: Zu straff = vorzeitiger Lagerverschleiss; Gitarrensaiten-Spannung anstreben, kein Stahlseil
- Slicer beschuldigen: Slicer-Fehler sind selten; 95% der Probleme sind mechanisch, thermisch oder materialbedingt
- Duese nicht reinigen: Teilweise Verstopfungen verursachen intermittierende Unterextrusion die wie Durchfluss-/E-Step-Probleme aussieht
- Annehmen Bett ist nivelliert: Betten verziehen sich mit der Zeit, Federn werden komprimiert und Einstellungen verrutschen — woechentlich neu nivellieren fuer zuverlaessige Ergebnisse
- Falscher Z-Offset: Die meisten Erstschicht-Fehler sind Z-Offset zu hoch (zu wenig Anpressung) oder zu niedrig (Duese kratzt ueber Bett)
- Umgebung vernachlaessigen: ABS/ASA in 15 Grad C-Garage mit Zugluft wird nie gut drucken — Material erfordert stabile warme Umgebung
Verwandte Skills
- prepare-print-model: Sicherstellen dass Modell korrekt vorbereitet ist um Druckbarkeitsprobleme zu vermeiden
- select-print-material: Material passend zu Druckerfaehigkeiten und Umgebung waehlen
- 3D-Drucker kalibrieren (zukuenftiger Skill): E-Steps, Durchflussrate, Temperaturtuerme, PID-Tuning und Bett-Mesh-Nivellierung
- 3D-Drucker warten (zukuenftiger Skill): Riemenspannung, Lagerschmierung, Duesenwechsel und vorbeugende Wartung